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Das Sehen verstehen

Der amerikanische Augenarzt Dr. Arthur Skeffington (1890 – 1976) hat schon vor Jahrzehnten erkannt: Sehen ist ein von Geburt an erlernter und sehr vielseitiger, lebendiger Prozess.

Sehen geschieht im Gehirn und wird von der Psyche beeinflusst. Die Wahrnehmungen können sich grundlegend verändern, obwohl das Bild auf der Netzhaut gleich bleibt. Sehen ist viel mehr als nur scharfes Erkennen. Sehen ist viel mehr als nur ein kameraähnlicher Vorgang und reagiert äußerst sensibel auf Belastungen. Die visuelle Verarbeitung dient in erster Linie dazu, unsere Interaktionen mit der Umwelt zu steuern.

Sehen bedeutet, den visuellen Input aufzunehmen, verstehen zu wollen bzw. zu können und ihn in das persönliche Wahrnehmungssystem einzuordnen. Das heißt: Sehen ist ein permanentes visuelles Lernen. Und zeigt: Die Sehkraft ist durchaus positiv beeinflussbar. Hier kommt das Sehtraining zum Einsatz!

Warum ist Sehtraining wichtig?

Einseitige Sehgewohnheiten können ins Auge gehen.

Das visuelle System wird durch Schule, Beruf und Freizeit zunehmend belastet. Nie gab es mehr Brillenträger (über 60 %). Gleichzeitig entwickeln sich Sehstresssymptome zur Zivilisationskrankheit, wie z.B.

  • trockene, schmerzende, müde Augen
  • visuelle Erschöpfung
  • frühzeitige Lesebrille
  • stärkere Fernbrillen in immer kürzeren Abständen
  • schwankende Sehkraft
  • Verspannungen im kopfnahen Bereich
  • (Lese)-Konzentrationsprobleme

Ungesundes Sehen belastet den ganzen Körper! Beachten Sie diese ersten Warnhinweise Ihrer nachlassenden Sehkraft.

Mit Sehtraining werden die natürlichen Augenaktivitäten zwischen Leistung und Erholung wieder reguliert. Sie können Ihren Augen wieder trauen! Wie auch immer Sie in das ganzheitliche Sehtraining einsteigen – Sie werden ständig Fortschritte erzielen.

Mann vor einem Computer

Was verbessert das Sehtraining?

Bereits beim Basis-Sehtraining werden deutliche Verbesserungen sichtbar. Das Ausführen der jeweils 4 Übungen kann folgende positive Auswirkungen haben:

  • verschafft messbar bessere Sehkraft,
  • verringert Kopfschmerzen, Augenrötungen,
    schwere Augenlider etc.
  • reduziert Astigmatismus (Hornhautverkrümmung)
  • fördert die Versorgung des Auges mit Vitalstoffen
  • verbessert die Stoffwechselsituation im Auge
  • beeinflusst die Tränenproduktion positiv
  • verschafft psychisches Wohlbefinden
  • erfrischt geistige Vorgänge
rollende Augen

Mit Leichtigkeit noch lange gut sehen können.

Bewegte Augen sehen klarer!

Für wen ist Sehtraining gut?

Generell ist Sehtraining für alle geeignet, die täglich ihr Handy nutzen, am PC sitzen oder andere digitale Endgeräte bedienen. Wer das auch noch im Beruf täglich macht, ist mit professionellem Sehtraining gut bedient.

Aber auch Gleitsichtträger, Leseratten, Kinder, die unter einer Lese-Rechtschreibschwäche oder Konzentrationsschwäche (ADS/ADHS) leiden oder auch Leistungssportler, die schneller reagieren wollen, sind für das Sehtraining gute Kandidaten. Wir bieten auch Sehtraining in Gruppen für Firmen im Rahmen der betrieblichen Gesundheitsvorsorge an.

Im Grunde ist Sehtraining für alle, die bewusster gucken wollen und die das durch Gewohnheiten eingeschränkte Sichtfeld wieder erweitern wollen. Also, wann kommen Sie zum Sehtraining?

Beispiel-Übungen

Augenbeweglichkeit – Eine Maus wandern lassen
  • Ziel/Wirkung:

    Aktivierung der Augenmuskulatur
  • Ausgangsposition:

    Aufrechter Sitz oder Stand
  • Ausführung:

    • Heben Sie beide Hände auf Nasenhöhe an.
    • Stellen Sie sich vor, zwischen Ihren Händen ist ein Seil gespannt, auf dem sich eine kleine niedliche Maus hin und her bewegt.
    • Sie verfolgen die Bewegung der Maus mit Ihren Augen, ohne den Kopf mitzudrehen.
    • Lassen Sie Ihren Blick auf dem Seil 10-mal hin und her wandern.
    • Verändern Sie anschließend den Abstand Ihrer Hände und auch die Bewegungsrichtung: vertikal, diagonal, kurze Wege, lange Wege.
Maus
Beidäugiges Sehen – Punkte schielen

Übung

  • Halten Sie das Bild direkt vor die Nase.
  • Richten Sie Ihre Aufmerksamkeit auf den leeren Raum dahinter, schauen Sie sozusagen durch das Bild hindurch.
  • Bringen Sie das Bild auf Leseentfernung und behalten den weiten Blick bei.
    Variante: Halten Sie Ihren Daumen zwischen Augen und Bild und fixieren Sie Ihren Daumen an und nehmen das Bild nur als Hintergrund wahr (auf die gleiche Art und Weise können Sie auch 3D-Bilder betrachten).
  • Irgendwann wird in der Mitte ein dritter Kreis erscheinen, wobei der mittlere eine Mischung aus Rot und Blau ist.
  • Wenn Sie in Gedanken oder auch hörbar „Blau“ sagen, wird der mittlere Kreis blau, wenn Sie „Rot“ sagen oder denken, wird der mittlere Kreis Rot. Ihr „inneres“ Sehen bestimmt die Farbwahrnehmung.

Wirkung

  • Fusionsübungen brauchen manchmal Geduld.
  • Eventuell zwischendurch palmieren.
  • Gut bei unterschiedlich starken Sehstärken, doppelt Sehen oder Winkelfehlsichtigkeit.
  • Gut nach langer Naharbeit, da das dreidimensionale Sehen gefördert wird.
  • Mehr Tiefenschärfe, besseres Farb- und Kontrastsehen.
  • Entspannung durch integrierte Sehweise.
Nah-Fern-Schwung – dynamisch Monokular

Übung · Akkommodation, Monokular plus Vergenzbewegung

  • Nehmen Sie, wenn möglich, Ihre Brille ab.
  • Decken Sie mit der linken Hand das rechte Auge ab und strecken den rechten Arm aus, fixieren Sie ein Objekt in der Ferne auch, wenn Sie es nur unscharf wahrnehmen.
  • Führen Sie die rechte Hand mit fließender langsamer Bewegung heran ins Blickfeld des linken Auges.
  • Sobald die Hand im Blickfeld ist, fixieren Sie ein Detail der Hand (z. B. den Anfangspunkt einer Handlinie)
  • Halten Sie die Fixation, während Sie die Hand in fließender Bewegung in Richtung linkes Auge heranführen, unabhängig davon, ob das Sehen in irgendeiner Entfernung unscharf ist.
  • Führen Sie die Hand wieder zurück aus dem Blickfeld heraus, bleiben Sie in der Fixation des Handlinienpunktes.
  • Ist die Hand aus dem Blickfeld wieder heraus gewedelt, fixieren Sie wieder das Objekt in der Ferne.
  • Wiederholen Sie diesen Übungszyklus 10x mit ruhiger und fließender Atmung.
  • Schließen Sie beide Augen und spüren nach. Ihre Augen fühlen sich jetzt wahrscheinlich unterschiedlich an. Merken Sie, wie alle an der Akkommodation beteiligten Muskeln des linken Augen gearbeitet haben?

  • Decken Sie mit der rechten Hand das linke Auge ab und üben nun mit dem rechten Auge.
  • Spüren Sie nach der Übung wieder mit geschlossenen Augen einen Moment nach und lassen die geschlossenen Augen ein wenig ausruhen. Freuen Sie sich, dass Sie mit dieser effektiven Sehübung Ihre Augen erfrischt haben.
  • Öffnen Sie beide Augen einige Sekunden lang mit ganz schnellen Blinzelbewegungen.

Überprüfen Sie:

  • Sind die Augen feuchter?
  • Fühlen Sie sich wacher?
  • Können Sie besser sehen?
Gehirnhälftenintegration

Übung · Hakini-Mudra

  • Nennen Sie die Farbe der Wörter in der Reihenfolge.
  • Lesen Sie das Wort, obwohl die Farbe nicht passt.

Das Gehirn muss sich neue Wahrnehmungsstrategien suchen.

Rot Blau Orange Violett
Orange Blau Grün Rot
Blau Violett Grün Rot
Orange Blau Rot Grün
Blau Violett Grün Rot
Orange Blau Rot Grün
Rot Blau Orange Violett
Orange Blau Grün Rot

Basics zum Thema Sehfitness

1

Blinzeln oder rollen - Augen gerne häufig bewegen

2

Immer eine passsende Brille tragen

3

Scharfes und unscharfes Sehen im Wechsel versuchen

4

Einseitige Naharbeit ist unnatürlich, „In die Ferne seh' ich gerne“

5

Ausreichendes, möglichst natürliches Licht bevorzugen

6

Gehirnfitness, Wahrnehmungsinteresse, abwechslungsreiche Wahrnehmung helfen

7

Entspannung, Wohlgefühl, positive innere Haltung wirkt sich auch auf die Sehkraft aus

8

Beide Augen im dynamischen Zusammenspiel wissen

Unser Geschenketipp:

Schenken Sie Augen-Wellness - mit einem Sehtrainings-Gutschein!


Wie wäre es mit einem besonderen Geschenk für liebe Menschen in Ihrem Umfeld? Gerne können Sie bei uns einen Gutschein für ein erstes Sehtraining käuflich erwerben.

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Welche Übungen für Sie in welcher Intensität am besten geeignet sind, finden Ihre Sehtrainer vor Ort heraus!